BERLIN

Das ist meine Homebase mit über 20 Jahren Filmerfahrung.
Im Gegensatz zu den meisten Berlinern kenne ich alle Stadtteile – und Orte, die in keinem Reiseführer stehen.

Haus der Kulturen bei Nacht, auch bekannt als "Schwanger Auster", in Berlin
Uferweg am Landwehrkanal mit Menschen und Hunden
Berliner Wohnstraße mit Altbauten
Blick auf Leipziger Straße im Regen

BERLIN: Eine Stadt im ständigen Wandel

Mehr Brücken als Venedig
Berlin hat mit über 1.700 Brücken weit mehr als Venedig.
Die meisten Wasserläufe sind so unscheinbar, dass selbst Einheimische sie kaum wahrnehmen – und doch prägen sie die Stadt bis heute.

Grüne Geheimnisse
Berlin ist Europas grünste Großstadt. Über 44 % der Fläche bestehen aus Parks, Wäldern und Gewässern.
Im Grunewald leben noch Wildschweinrotten, die gelegentlich bis in Wohngebiete vordringen. Viele Besucher ahnen nicht, wie nah Wildnis und Großstadt hier beieinanderliegen.

Unsichtbare Spaltung:
Obwohl die Berliner Mauer seit über 30 Jahren gefallen ist, existiert sie in vielen Köpfen weiter.
Innerhalb der Stadt standen einst rund 43 Kilometer Mauer. Erhalten sind heute nur noch etwa 1,4 Kilometer – davon 1,3 Kilometer als East Side Gallery, weitere Reste an der Bernauer Straße und einzelne Segmente an Orten wie dem Potsdamer Platz.
In Gesprächen mit Einheimischen, besonders der älteren Generation, zeigen sich bis heute unterschiedliche Prägungen, Sichtweisen und Lebensrealitäten. Diese unsichtbare Grenze taucht in keinem Reiseführer auf – prägt die Stadt aber weiterhin.

Berlins chaotische Baugeschichte
Berlin ist ein Flickenteppich aus Baustellen – nicht nur wegen des Krieges, sondern auch wegen jahrzehntelanger Planungsdesaster.
Der Flughafen BER ist nur das bekannteste Beispiel. Für Besucher oft irritierend, für Berliner längst Teil des Alltags – begleitet von Galgenhumor und Schulterzucken.

„Ich bin ein Berliner.“
– John F. Kennedy

„Berlin ist arm, aber sexy.“
– Klaus Wowereit

„An Silvester trinken auch die Amateure.“
– Harald Juhnke

Detail einer Treppe mit Ornament
Fahrender U-Bahnzug durch Berlin
Berliner Straßencafé bei Nacht

Berlin erleben – jenseits der Sehenswürdigkeiten

U-Bahn-Safari: Die Linie U8 bei Nacht
Erlebe das Berliner Nachtleben ohne Club-Eintritt. Die U8 zwischen Kottbusser Tor und Hermannstraße wird nach 22 Uhr zum rollenden Soziologie-Seminar – mit echten Charakteren aus allen Schichten der Stadt.

Späti-Hopping statt Craft-Beer-Tour
Vergiss organisierte Biertouren. Kauf dir ein Bier an verschiedenen Spätis und trink es auf der Straße. Günstiger, ehrlicher und näher dran kommst du Berlin nicht.

Tempelhofer Feld – Berlins offene Seele
Setz dich mit einem Stuhl aufs ehemalige Rollfeld und beobachte Drachensteiger, Urban-Gardening-Gruppen, Skater und Spaziergänger. Berlin in Reinform – ohne Eintritt, ohne Inszenierung.

Döner-Diplomatie: Finde den wahren König
Der beste Döner steht selten im Reiseführer. Frag Locals in Kreuzberg oder Neukölln nach ihrem Geheimtipp – freundlich, neugierig, ohne Anspruch. Ergebnis: gutes Essen und ein echter Berliner Moment.


„Berlin ist eine Stadt, verdammt dazu, ewig zu werden, niemals zu sein.“

„Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt.“

„Der Berliner hat eine freche Schnauze, aber ein weiches Herz.“


– Kurt Tucholsky

Patinierte Wand mit Tisch davor
Kottbusser Tor bei Nacht
Café im Grünen am Rand von Berlin

Gut zu wissen – Berliner Eigenheiten

Club-Queue-Diplomatie: Die Kunst des Wartens
Stell dich an. Frag nicht warum, frag nicht wie lange. Das Warten ist Teil des Erlebnisses. Die beste Musik läuft oft im Club, vor dem du nicht reinkommst.

Berliner Dresscode
Berlin liebt Schwarz, Vintage und Individualität. Eleganz ist zweitrangig, Ausdruck zählt. Wichtig ist nicht, was du trägst, sondern dass du es trägst, als wäre es dir egal.

Wetterrealismus
„Im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt.“ – Aus Schwarz zu Grau von Peter Fox

„Es hängt ein Grauschleier über der Stadt, den meine Mutter noch nicht weggewaschen hat.“ – Fehlfarben
Korrektur: Nicht Ideal, auch wenn es passen würde.
Danke Andreas 😉

Berlin ist wetterfest. Wer das akzeptiert, bleibt länger.

Berlins versteckte Zeitkapseln
Abseits der bekannten Viertel existieren Orte, die seit der Wende kaum verändert wurden.
Verlassene Fabriken, Hinterhöfe und Zwischenräume erzählen stille Geschichten aus DDR-Zeiten und der wilden Nachwende-Ära – wenn man genau hinsieht.

Industrie-Erbe & Subkultur
Viele legendäre Berliner Clubs entstanden in ehemaligen Kraftwerken, Tresorräumen oder Fabrikhallen.
Noch heute finden sich Spuren des Kalten Krieges in Bunkern und vergessenen Tunneln – teils bespielt, teils dem Vergessen überlassen.

Das neue Berlin
Trotz des früheren Selbstbildes als „arm, aber sexy“ ist Berlin heute einer der größten Startup-Hubs Europas.
In vielen Cafés, Restaurants und Geschäften – besonders in Bezirken wie Kreuzberg oder Neukölln – wird kaum noch Deutsch gesprochen. Englisch ist Alltagssprache, oft ergänzt durch Spanisch.
Während früher von Zuwanderern erwartet wurde, Deutsch zu lernen, funktioniert das heutige urbane Berlin vielfach anders. Diese Verschiebung ist weder gut noch schlecht – aber sie ist real und prägt das Lebensgefühl der Stadt.

Berlin: Stadt der Gegensätze
Laut und still, roh und grün, chaotisch und erstaunlich entspannt.
Wer sich Zeit nimmt, entdeckt zwischen Beton und Bäumen eine Tiefe, die weit über bekannte Sehenswürdigkeiten hinausgeht.


„Berlin ist eine Stadt, in der niemand sein will, aber jeder sein muss.“ Natürlich, Kurt Tucholsky

Industriekultur in Berlin
Kuppel im Sony Center
Fassade des Futurium Berlin

Musterreisen für Berlin – Meine Ideen für Sie

Damit Sie sich einen Eindruck einer durch mich kuratierten Berlin Reise verschaffen können, stelle ich 4 Reise Konzepte für unterschiedliche Reisekonzepte und -profile als Download PDFs zur Verfügung.

„Plan & Go“ Info-Box

Um Ihnen einen direkten Zugriff auf offizielle Fakten und Daten der dargestellten Stadt zu ermöglichen, nutzen Sie bitte die bereitgestellten Links. Der Link zum Auswärtigen Amt liefert wichtige Hinweise zu Reiseformalitäten und Sicherheit. Einen umfassenden Überblick über Basisinformationen bietet Wikipedia. Detailliertere Einblicke und Inspirationen finden Sie auf der offiziellen Tourismusseite.

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