GRIECHENLAND

Seit über 40 Jahren bereise ich dieses faszinierende Land, welches ich mittlerweile als „Heimat meiner Seele“ bezeichne. Sehen Sie hier meine persönlichste Galerie Seite.

Ein typischer griechischer Dorfplatz
Strandlilie
Griechenland, ein Café Heleniko im Kafenion
Blick auf schneebedeckte Berge
Taverne, innen, urig

Griechenland: Heimat der Seele & Land des Lichts

Griechenland ist für mich mehr als ein Reiseziel – es ist seit meiner ersten Reise 1983 die Heimat meiner Seele. Es ist das Land des Lichts, das eine Klarheit besitzt, die ich weltweit nur selten wiedergefunden habe.

Wer Griechenland wirklich verstehen will, muss hinter die Kulissen der Postkartenmotive blicken. Es ist ein Land, in dem „Xenos“ das einzige Wort für Gastfreundschaft und Fremder ist – eine sprachliche Feinheit, die alles über die Herzlichkeit dieser Kultur aussagt.

In über 40 Jahren habe ich dieses Land in allen Facetten bereist: als Rucksacktourist per Anhalter, mit dem Wohnmobil in einsamen Buchten, als Erntehelfer bei der Feigenlese und später mit meiner Familie.

Ich habe erlebt, wie sich das Land modernisiert hat, wie Frauen heute selbstverständlich allein im Kafenion sitzen – und doch ist der archaische Kern, das „echte“ Griechenland, überall dort geblieben, wo man bereit ist, die touristische Autobahn zu verlassen.

Warum Griechenland?
Jenseits von Akropolis und Infinity-Pools

Griechenland bietet eine raue, ungefilterte Schönheit, die oft von den berühmten Inseln überschattet wird. Es ist das Land für Menschen, die das Echte suchen:

Archaische Landschaften: Vom schneebedeckten Pindos-Gebirge, wo Bären und Wölfe leben, bis zu den kargen, wehrhaften Türmen der Mani.

Lebendige Geschichte: Antike ist hier kein Museumsstück, sondern Alltag. Ein Gespräch im Schatten einer Platane wiegt oft schwerer als der Besuch einer Ausgrabungsstätte.

Ehrliche Begegnungen: Die griechische Ehre (Filotimo) ist keine Floskel. In vier Jahrzehnten wurde ich nie bestohlen – verlorenes Geld wurde mir hinterhergetragen. Das ist die Basis für entspanntes Reisen.

„Panta rhei“ (Alles fließt): Pläne in Griechenland sind Vorschläge. Fähren kommen später, Busse fahren anders. Nimm es wie Heraklit: Veränderung ist das einzige Konstante.

Treppe mit Torbogen, idyllisch
Enger Weg im Grünen
Enge Gasse im Dorf
Mani, Wohnturm

Meine persönlichen Favoriten & Geheimtipps
Abseits der Massen (Festland & Verborgene Ecken)

Während die Welt nach Santorin strömt, liegt das Abenteuer oft auf dem Festland oder den stilleren Inseln.

Der Pelion (Thessalien): Die Heimat der Zentauren. Im Winter ein Skigebiet, im Sommer ein grünes Paradies für Wanderer. Eine Fahrt mit der alten Schmalspurbahn durch die dichten Wälder ist magisch.

Epirus & Zagorochoria: Die tiefste Schlucht der Welt (Vikos) und die 46 Steindörfer (Zagorochoria) sind ein Muss für Wanderer, die Stille suchen.

Die Mani (Peloponnes): Eine raue Landschaft aus Stein und Licht. Besuche das Kap Tainaron, den mythologischen Eingang zur Unterwelt, und spüre die Geschichte der alten Familienfehden in den Wohntürmen.

Polylimnio-Wasserfälle: Ein verstecktes Labyrinth aus türkisfarbenen Becken und Kaskaden südlich von Kalamata – die perfekte Abkühlung.

Kythera: Meine „Insel-Liebe“ aus den 80ern. Gelegen vor dem wunderschönen Hafenstädtchen Gythion, ist sie bis heute ein Rückzugsort geblieben.

Volos & die Tsipouradika: In Volos bestellt man kein Essen, man bestellt Tsipouro (Tresterbrand). Die „Mezes“ (Sardinen, Seeigel, Kleinigkeiten) kommen gratis dazu – und mit ihnen die besten Gespräche.

„Xenos“: Sei ein guter Gast. Ein Lächeln und ein paar Brocken Griechisch („Kalimera“, „Efcharisto“) öffnen Herzen weiter als jedes Trinkgeld.

Essen, Abendtisch vor Sonnenuntergang
Katze, entspannt sitzend
Gasse mit Tischen bei Nacht
Linsen mit Spinat

Zum Abschluss: Reisepraxis & Etikette
Der Plan & Go Knigge für Hellas

Der Takt der Langsamkeit („Siga Siga“): Wer hetzt, verliert. Ein Kaffee dauert zwei Stunden. Akzeptiere das Warten nicht als Ärgernis, sondern als Einladung zur Entschleunigung.

Die Sprache der Gesten: Achtung! Ein leichtes Nicken nach oben bedeutet „Nein“. Ein Schütteln des Kopfes oft „Ja“ oder „Ich verstehe“. Ein „Ne“ (gesprochen) heißt „Ja“. Das sorgt oft für wunderbare Verwirrung.

Kafeneio-Kultur: Trau dich in die alten Kaffeehäuser, wo die Männer Backgammon (Tavli) spielen. Setz dich dazu, bestell einen „Elliniko“ (Griechischen Kaffee) und beobachte. Das ist das Herz des Ortes.

Kulinarik & Küche: In ursprünglichen, nicht-touristischen Tavernen ist es teils noch möglich, direkt in die Küche zu gehen und in die Töpfe zu schauen, um das Essen auszuwählen. Aber Vorsicht: Wo es als Show für Touristen inszeniert wird, verliert es seinen Charme. Echtes „Topfgucken“ ist ein seltenes Privileg geworden.

Hygiene (Hygieia): Ein profanes, aber wichtiges Detail, das oft überrascht: In fast ganz Griechenland gehört das Papier in den Eimer daneben, nicht in die Schüssel. Die Rohre sind oft eng.

Ziegenherde auf Straße

„Plan & Go“ Info-Box

Um Ihnen einen direkten Zugriff auf offizielle Fakten und Daten des dargestellten Landes zu ermöglichen, nutzen Sie bitte die bereitgestellten Links. Der Link zum Auswärtigen Amt liefert wichtige Hinweise zu Reiseformalitäten und Sicherheit. Einen umfassenden Überblick über Basisinformationen bietet Wikipedia. Detailliertere Einblicke und Inspirationen finden Sie auf der offiziellen Tourismusseite.

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