Thailand: Reisebericht in 2 Wintern (2.4-4)

Thailand Reisebericht: Wieder Sieben Wochen im Paradies

Staffel 2: Der royale Süden (Episode 4 von 4)

Cha-am & Bangkok – Der endgültige Abschied

Hinter den Kulissen: Zen, Zoll und Zwergpudel-Logik

Der Abschluss nach 98 Tagen ist kein Triumph, sondern ein leises Ausklingen. In Cha-Am haben wir den „Zen-Modus“ gefunden – zwischen Frühstücksbuffet und der Absurdität eines Hundes im rosa Kinderwagen. Als Reisedesigner war das die wichtigste Lektion: Der Mut zum Nichtstun. Nur das Meer, kein Stress. Der wahre Luxus war nicht der 5-Sterne-Glanz, sondern der Late Checkout – die Freiheit einer Basis bis zur letzten Sekunde vor dem Abflug. 98 Tage Thailand lehren dich: Die Reise endet nicht am Gate, sondern erst, wenn die Bilder im Kopf ihren Platz finden.

— Michael Otto, Reisedesigner, Plan & Go

Thailand Reisebericht: Strand in Cha-am mit Yumi

Bisher geschehen:

Teil 5 & 6: Wir starteten in der grünen Lunge Bangkrachaos zwischen Eidechsen und Dschungelpfaden, bevor uns Koh Samui mit seiner Mischung aus Tropen-Kitsch, Papageien und einem schmerzhaften Realitätscheck in Form eines Hundebisses forderte.

Teil 7: In Hua Hin tauschten wir die Insel-Anarchie gegen königliche Gelassenheit. Wir trafen ein tiefenentspanntes Schwein auf einem Affenfelsen und lernten, dass Yumi an thailändischen Obstständen mehr Promi-Status genießt als wir selbst.

Dreißig Minuten – Und eine andere Welt

Yumi mit Kranich am Strand

Die Fahrt von Hua Hin nach Cha-Am dauert keine halbe Stunde. Vorbei an Palmen, kleinen Dörfern, und dem Meer auf der rechten Seite.

Cha-Am ist ruhiger als Hua Hin. Weniger Touristen, weniger Trubel. Ein langer, breiter Strand ohne die dichten Reihen von Sonnenliegen, die man anderswo findet. Hier kann man laufen, ohne alle fünf Meter jemandem auszuweichen.

Es ist nicht spektakulär. Es ist nicht aufregend. Es ist genau das, was wir jetzt brauchen.


Centara Life Cha-am – Ein letzter Luxus

Centara Cha-am

Unser Hotel: Centara Life Cha-am.

Es ist das luxuriöseste Hotel, das wir auf dieser Reise gebucht haben. Gepflegt, großzügig, Pool mit Meerblick. Und – das Wichtigste – ein erstklassiges Frühstücksbuffet.

Draußen. Mit Blick aufs Meer. Mit allem, was man sich vorstellen kann: Rührei, Pancakes, frisches Obst, thailändische Nudelsuppe zum Frühstück (ja, das gibt es!), Croissants, Smoothies.

Und: Es gibt einen Hundebereich.

Allerdings nur für Hunde im Kinderwagen.


Der Hund im Kinderwagen – Eine thailändische Lösung

Stroller mit Hund

Beim Check-in frage ich: „Kann unser Hund mit zum Frühstück?“

Die Rezeptionistin lächelt. „Yes. But… dog must be in stroller.“

Ich schaue sie verwirrt an. „Stroller? Like… baby stroller?“

„Yes. Some guest have. Dog in stroller, can sit in special area.“

Ich schaue meine Frau an. Wir haben keinen Kinderwagen für Yumi.

„We don’t have one.“

Die Rezeptionistin nickt verständnisvoll. „Then… dog must stay in room during breakfast. Sorry.“

Also bleibt Yumi im Zimmer.

Aber während wir frühstücken, sehe ich es: Ein asiatisches Paar mit einem winzigen Hund – noch kleiner als Yumi – in einem rosa Kinderwagen. Sie schieben ihn zum Frühstücksbereich, parken ihn an einem Tisch im „Hundebereich“, und essen entspannt.

Der Hund schaut aus dem Kinderwagen wie ein Baby.

Meine Frau und ich schauen uns an. Sagen nichts. Aber wir denken dasselbe:

Thailand ist wunderbar absurd. Und insgeheim denke ich: Beim nächsten Mal bringe ich einen Kinderwagen mit.


Der Strand von Cha-Am – Endlos

Der Strand von Cha-Am ist wunderschön.

Yumi am Strand von Cha-am

Lang. Breit. Feiner Sand. Und – das Beste – Weite. In Hua Hin, besonders am Hauptstrand, wird es schnell voll. Hier in Cha-Am? Offene Flächen, so weit das Auge reicht. Man kann laufen und laufen, und der Strand hört nicht auf.

Yumi liebt es.

Yumi im Liegestuhl

Wir gehen jeden Morgen an den Strand. Sie rennt. Gräbt. Jagt Wellen (die sie nie fängt). Manchmal bleibt sie einfach stehen und schaut aufs Meer – als würde sie es zum ersten Mal sehen.

Dabei hat sie es jetzt schon so oft gesehen. Koh Chang, Koh Samui, Hua Hin. Aber jedes Meer ist für Yumi ein neues Meer. Jeder Strand ein neuer Strand. Diese Fähigkeit, sich immer wieder zu wundern – vielleicht ist das die wichtigste Sache, die Hunde uns beibringen.

„Sie wird das vermissen,“ sagt meine Frau.

Ja. Das wird sie. Und wir auch.


Die Abende in Cha-Am – Wandy und der Smoothie danach

Restaurants am Hotel

Die fünf Tage in Cha-Am haben ihren eigenen Rhythmus.

Morgens: Strand. Mittags: Pool. Nachmittags: Dösen im Zimmer, Klimaanlage an, Yumi schläft auf dem Bett.

Und abends – das Ritual, das sich sofort einspielt:

Ein kleiner Spaziergang zum nahe gelegenen Ort. Vorbei an ein paar Häusern, durch eine ruhige Straße, die Luft noch warm vom Tag. Und dann: Essen.

Thai Essen

Wir probieren verschiedene Restaurants aus. Nicht nur in diesem Jahr, auch in den Jahren davor. Aber am Ende kommen wir immer zurück zu Wandy und ihrem Signature Restaurant. Das Essen ist einfach am besten. Nicht spektakulär, nicht aufwendig – aber ehrlich, frisch, und jedes Mal genau richtig. Die Art von Restaurant, bei dem man nach dem ersten Besuch weiß: Hier kommen wir wieder.

Beach Bar Centara

Nach dem Essen laufen wir zurück zum Hotel. Nicht ins Zimmer – sondern an die Beach Bar.

Ein Smoothie. Füße hoch. Den Wellen lauschen.

Das Meer ist dunkel. Man sieht es nicht, aber man hört es. Dieses gleichmäßige Rauschen, das nichts von einem will. Das einfach da ist. Wie Yumi, die neben meinem Stuhl liegt und schläft.

Es ist die Art von Abend, bei der man aufwacht und nicht weiß, welcher Wochentag ist. Und das ist gut.


Fünf Tage Zen

Keine Ausflüge. Keine Märkte. Keine Stadtbesichtigungen.

Statue in Strandbar

Es klingt langweilig, wenn man es aufschreibt. Aber es ist das Gegenteil. Es ist Entschleunigung. Die letzte Stufe, bevor die Reise endet. Als müsste man den Körper langsam daran gewöhnen, dass bald wieder Alltag kommt.

Yumi hat sich komplett entspannt. Sie schläft mehr als je zuvor. Manchmal döst sie stundenlang auf dem Balkon, den Kopf auf die Pfoten gelegt, und beobachtet die Vögel.

Liudmila sagt: „Sie ist im Zen-Modus.“

OM Yumi.

Und ehrlich? Uns ging es genauso.


Der vorletzte Abend – Dämmerung ohne Sonnenuntergang

Straße mit Restaurants bei Nacht

Am vorletzten Abend in Cha-Am sitzen wir am Strand.

Keiner dieser dramatischen Sonnenuntergänge, die man auf Postkarten sieht – die Sonne geht hier nicht ins Meer. Aber die Dämmerung hat ihre eigene Schönheit. Das Licht wird weicher, die Farben gedämpfter, der Himmel wechselt von Blau zu Grau zu einem stillen Violett. Und das Meer wird ruhiger, als würde es sich auf die Nacht vorbereiten.

Yumi liegt neben uns im Sand. Erschöpft, aber zufrieden.

Meine Frau sagt leise: „Wir müssen langsam packen.“

Ich nicke. Aber ich sage nichts.

Weil ich weiß: Sobald wir packen, ist es vorbei. Die Blase platzt. Das echte Leben kommt zurück.

Aber noch nicht. Noch haben wir morgen. Noch einen Tag.


Die Fahrt nach Bangkok – Zum letzten Mal

Am fünften Tag checken wir aus.

Yumi schaut uns beim Packen zu, den Kopf schief. Sie weiß mittlerweile, was das bedeutet.

Wir gehen wieder.

Ja. Wir gehen wieder. Diesmal wirklich. Zurück nach Bangkok. Und dann nach Hause.

Die Fahrt nach Bangkok dauert etwa drei Stunden. Yumi schläft die ganze Zeit.

Blick aus dem W-Bangkok

Ich schaue aus dem Fenster und lasse die Reise Revue passieren. Bangkrachao mit den Eidechsen und dem Boot über den Fluss. Koh Samui mit den Papageien und dem Opa und der besten Köchin Thailands. Hua Hin mit dem Schwein auf dem Affenfelsen und den Obstfrauen, die Yumi vom Moped riefen. Cha-Am mit dem endlosen Strand und dem Hund im rosa Kinderwagen.

Und jetzt: Bangkok. Zum letzten Mal.


W Bangkok – Vier Tage Abschied

W Bangkok Zimmer

Unser letztes Hotel: W Bangkok.

W Bangkok Bad

Glamourös, modern, mit einer Rooftop-Bar, die über der Stadt thront. Es ist ein anderes Bangkok als Bangkrachao. Kein Boot über den Fluss, keine Eidechsen auf der Veranda. Stattdessen: Glasfassaden, Design-Möbel, und ein Bett, in dem man versinkt.

Wir haben es bewusst gewählt. Als Kontrast. Als Abschluss. Vier Tage lang das Bangkok erleben, das glitzert und glänzt – bevor wir in den Berliner Winter zurückkehren.

Und Yumi? Yumi ist es egal, ob das Hotel fünf Sterne hat oder einen. Sie sucht sich den bequemsten Platz (das Bett), rollt sich zusammen, und schläft. Sterne sind ihr Konzept nicht.


Das Zollamt – Yumis offizielle Ausreise

Zwei Tage vor dem Flug: das Zollamt.

Zollamt Bangkok

Denn Yumi muss nicht nur offiziell eingeführt werden – sie muss auch offiziell ausgeführt werden. Und das passiert nicht am Flughafen, sondern vorher, bei der Zollbehörde in Bangkok.

Jedes Mal. Bei jeder Reise.

Yumi nach dem Friseur

Es ist Bürokratie. Formulare, Stempel, Wartezeiten. Aber es muss sein. Und nach dem zweiten Mal kennt man den Ablauf.

Ich stehe im Zollamt, Yumi an der Leine, und warte. Ein Beamter schaut auf die Papiere, dann auf Yumi, dann wieder auf die Papiere.

„Same dog?“

Ich schaue Yumi an. Sie schaut den Beamten an.

„Same dog.“

Er stempelt. Fertig.

Yumi ist offiziell zur Ausreise freigegeben. Zollgut. Zum vierten Mal.


CentralwOrld, MBK – Die letzten Einkäufe

Bangkok Mall

An einem der anderen Tage: noch einmal die Malls. CentralwOrld, MBK Center. Letzte Einkäufe. Mitbringsel. Die Dinge, die man am Ende einer Reise kauft, weil man das Gefühl hat, etwas mitnehmen zu müssen – als könnte ein Gegenstand die Erinnerung festhalten.

Meine Frau kauft was für den Haushalt. Ich kaufe nichts. Yumi ist wieder bei ihrem Friseur. An der Stelle also alles wie immer.

So gibt es nicht viel zu erzählen über das Ende unserer Reise. Es ist Routine. Aber es gehört dazu.


Am letzten Tag noch mal etwas Besonderes

Am Tag der Abreise stehen wir nicht früh auf und hetzen zum Flughafen. Denn der Flug geht erst um 23 Uhr.

Das Late Checkout ist spätestens um 12 Uhr. Aber ich habe uns den Luxus gegönnt, die letzte Nacht im Hotel zu buchen – eine Nacht, die wir nicht wahrnehmen werden. Dafür können wir bis zur Abholung durch den Chauffeur gegen 19:30 Uhr jederzeit zurück ins Zimmer. Duschen, umziehen, ausruhen. Yumi auf dem Bett dösen lassen.

Das bedeutet: Wir haben noch einen ganzen letzten Tag in Bangkok.

Und was macht man mit einem letzten Tag?

Wir machen eine entspannte Bootsfahrt auf dem Chao Phraya. Kein Ziel. Keine Route. Einfach einsteigen, fahren, schauen. Die Stadt vom Wasser aus sehen, ein letztes Mal. Die Tempel, die Pfahlhäuser, die Hochhäuser. Bangkok vom Fluss.


Die Fähre nach Nonthaburi – Ein letztes Abenteuer

Chao Phraya Bangkok

An einem der letzten Tage unternehmen wir etwas, das wir schon lange vorhatten: Eine Fährfahrt nach Nonthaburi.

Je nachdem, wo man in Bangkoks Zentrum einsteigt, fährt man etwa eine Stunde den Chao Phraya hinauf – 25 Kilometer flussaufwärts. Kostet nicht viel. Und man sieht sehr viel.

Chao Phraya Bangkok

Tempel, deren goldene Spitzen über dem Wasser aufblitzen. Pfahlhäuser, in denen Kinder spielen. Anlegestellen, an denen Mönche ein- und aussteigen. Das Bangkok, das man von der Straße aus nie sieht – vom Fluss aus offenbart es sich.

Yumi steht an der Reling. Schnauze im Wind. Ohren flatternd. Wie auf dem Longtail-Boot in Staffel 1 – aber gelassener. Erfahrener. Als hätte sie begriffen, dass der Fluss immer derselbe ist und trotzdem jedes Mal anders.

Nonthaburi Municipality Market

In Nonthaburi wartet als Highlight der Nonthaburi Clock Tower – ein Wahrzeichen, das man schon vom Wasser aus sieht. Und der Nonthaburi Municipality Market, ebenfalls 24 Stunden geöffnet, für einen Bummel. Es gibt sowohl Lebensmittel als auch alles andere – Kleidung, Haushaltswaren, Spielzeug.

Der Markt ist authentisch, wie der Khlong Toei Market in Bangkrachao. Aber nicht so wild. Nicht so überwältigend. Eher wie ein Khlong Toei mit angezogener Handbremse. Perfekt für einen der letzten Tage – wenn man zwar noch etwas erleben will, aber die Energie langsam nachlässt.

Wir fahren mit der Fähre zurück. Bangkok gleitet an uns vorbei. Die Sonne steht tief. Das Wasser glitzert.

Meine Frau sagt: „Das hätten wir öfter machen sollen.“

Ja. Hätten wir. Aber manchmal entdeckt man die besten Dinge erst kurz vor dem Abschied.


Der letzte Abend – Und die Nacht danach

Zurück im Hotel. Duschen. Umziehen. Die Koffer stehen gepackt an der Tür.

Um 19:30 Uhr steht der Chauffeur vor dem Hotel.

Die Fahrt zum Flughafen. Suvarnabhumi. Das Terminal. Die Lichter.

Der Flughafen. Suvarnabhumi von Bangkok

Yumi in die Transporttasche. Unter den Sitz. Sie schaut mich an.

Wieder?

Ja. Wieder.

Der Nachtflug. Zehn Stunden Dunkelheit. Yumi schläft. Wir auch, so gut es geht.

Wien, dann Berlin

Wien. Morgens. Umsteigen. Die Kälte.

Diesmal zittert Yumi nicht. Vielleicht hat sie sich daran erinnert. Oder sie ist einfach zu müde.

Der letzte Flug nach Berlin. Dann Taxi. Dann die Wohnungstür.


Zuhause – Diesmal anders

Als wir die Wohnungstür öffnen, riecht es nach… nichts. Wie letztes Mal. Wie jedes Mal.

Aber diesmal stehe ich nicht im Flur und zähle Tage. Diesmal lasse ich die Koffer stehen, setze mich aufs Sofa, und atme aus.

Yumi läuft durch die Wohnung. Schnüffelt. Ihr altes Kissen. Ihre Ecke. Die Küche. Das Schlafzimmer. Alles noch da. Sie legt sich hin. Seufzt. Schließt die Augen.

Meine Frau stellt den Wasserkocher an. „Tee?“

„Ja.“

Wir sitzen in der Küche und trinken Tee. Draußen ist es grau. Drinnen ist es still.

Und ich denke: Es ist gut, wieder hier zu sein. Nicht weil Bangkok oder Koh Samui oder Hua Hin nicht schön waren. Sondern weil Zuhause der Ort ist, an dem die Erinnerungen ihren Platz finden. Wo sie sich setzen können, wie das Schwein auf dem Khao Takiab – einfach so, ohne Erklärung, neben einem.


Epilog: Zehn Tage später

Zehn Tage nach unserer Rückkehr gehe ich mit Yumi in den Park.

Es hat geschneit über Nacht. Nicht viel – eine dünne Schicht, die bis mittags geschmolzen sein wird. Aber genug, dass Yumis Pfoten Abdrücke hinterlassen.

Sie rennt. Wie immer. Durch den Schnee, als wäre er Sand. Als wäre dieser Park ein Strand. Als wäre Berlin eine Insel.

Ein Hundebesitzer – einer, der mich vom Sehen kennt – kommt vorbei.

„Warst du wieder weg?“

„Thailand.“

Er nickt. „Beneidenswert. Wie war’s?“

Ich überlege. Wie fasst man sieben Wochen in einem Satz zusammen? Wie erklärt man Bangkrachao und Papageien und ein Schwein auf einem Klosterhof und eine Pa, die einen „Gin Jay Man“ nennt, und Obstfrauen, die den Namen deines Hundes vom Moped rufen?

„Ruhiger als letztes Mal,“ sage ich. „Tiefer.“

Er nickt, als würde er verstehen.

Vielleicht versteht er es auch. Vielleicht nicht. Es spielt keine Rolle.

Yumi kommt zurückgerannt. Schnee an den Pfoten. Sie schüttelt sich, setzt sich vor mich, und schaut mich an.

Und? Was machen wir als nächstes?

Ich streichle ihren Kopf.

„Wir schauen mal,“ sage ich. „Wir schauen mal.“

Sie wedelt. Steht auf. Rennt wieder los.

Und irgendwo, in ihren Träumen – oder vielleicht in meinen – rennt sie an einem Strand, der nie aufhört. Unter einem Himmel, der sich von Blau zu Gold zu Violett färbt. Während hinter ihr der Strand im letzten Licht des Tages versinkt.

Yumi am Strand

Nachtrag von Yumi:

Wuff! Hier bin ich wieder. Yumi. Eure liebste Reisereporterin mit vier Pfoten und einem unbestechlichen Blick für Fünf-Sterne-Service.

Papa hat jetzt zwei Staffeln über Thailand geschrieben. Schön und gut. Aber mal ehrlich: In seiner Version klingt alles so harmonisch. So durchdacht. So… menschlich.

Meine Version? Kommt bald. Mit allen Details, die Papa „vergessen“ hat. Wie ich den Kellner im Intercontinental zum Schwitzen brachte. Wie ich die Hofhunde auf Koh Chang mit einem einzigen Blick in die Schranken wies (gut, vielleicht war es eher ein Winseln, aber die Perspektive ist alles). Und wie ich auf dem Longtail-Boot in Bangkok zum ersten Mal begriffen habe, dass Wind nach Freiheit schmeckt.

Freut euch auf Yumis Reisetagebuch. Demnächst hier. Mit vielen echten Fotos von mir. Weil Reisen aus fünf Kilo Pudel-Perspektive einfach besser aussieht. 🐾


Zwei Staffeln. Acht Teile. Zwei Winter. 98 Tage. Thailand.

Und ein apricotfarbener Zwergpudel, der mehr von der Welt gesehen hat als viele Menschen.

Khop khun krap. 🙏


„Du willst nicht nur lesen, sondern dein eigenes Thailand-Drehbuch schreiben?
Wenn du jemanden suchst, der die Logistik für dein Abenteuer klärt: Wir finden dein Motiv.“


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Ende Teil 4 – Ende der Serie

„Plan & Go Reisedesign“ FAQs

Was unterscheidet „Plan & Go Reisedesign“ von einem klassischen Reisebüro?

Wir sind keine Buchungsmaschine. Michael Otto nutzt über 20 Jahre Erfahrung als Location-Scout und Motiv-Aufnahmeleiter, um Reiseziele nach Atmosphäre, Licht und Authentizität zu kuratieren. Wir designen individuelle Erlebnisse abseits der Katalogware – basierend auf echter Feldarbeit vor Ort.

Warum ist die Expertise eines Location-Scouts für meine Reiseplanung wertvoll?

Weil ein Scout nicht nach Postkartenmotiven sucht, sondern nach der Wahrheit eines Ortes. Nach 20 Jahren in der Filmproduktion – von Kino-Produktionen bis zu Event-Movies – weiß ich: Ein guter Ort muss funktionieren, nicht nur gut aussehen. Ich plane Reisen mit der gleichen Präzision, mit der ich ein Film-Set logistisch vorbereite., ohne den Zauber des Entdeckens zu verlieren.

Bietet „Plan & Go Reisedesign“ auch spezialisierte Reiseplanung für Reisende mit Hund an?

Ja. Durch die eigene Reiseerfahrung mit Hunden kennen wir die logistischen Hürden. Wir planen Routen und wählen Unterkünfte aus, die für Hunde und ihre Besitzer wirklich funktionieren – stressfrei und auf Augenhöhe.

Wie sicher ist die Reiseplanung mit „Plan & Go Reisedesign“?

Sicherheit und Integrität stehen an erster Stelle. Von der technischen Absicherung unserer Website bis hin zur persönlichen Betreuung und Auswahl der Partner vor Ort: Wir setzen auf Transparenz und Qualität, damit du dich voll auf das Erlebnis konzentrieren kannst.

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